Ein Welpe zieht ins Haus

Den berühmten „Welpen-Abholtag“
werden wir wohl alle nie vergessen.
Was war oder ist man aufgeregt. Diese kleinen süßen Welpen, die in diesem jungen Alter noch so goldig und tapsig sind. Sie erkunden ihr neues Zuhause und stellen auch ihren neuen Halter sofort auf die Probe.
Und da sind wir auch schon beim Knackpunkt. Da Welpen diesen starken „Niedlichkeitesfaktor“ haben, lässt man oft viele Dinge durchgehen, die sich beim heranwachsen des Hundes dann als Problem darstellen.

Auch wenn ein Welpe noch so niedlich, süß und tapsig ist, brauchen sie von Anfang an Regeln und eine Struktur. Deswegen sollte man vom ersten Tag an klare Regeln schaffen und sich nicht durch die süße Art einwickeln lassen. Denn wenn der Welpe dann älter wird, wird es sehr schwer sein, ihm all das wieder abzugewöhnen, was dann lästig wird. Der Hund wird dann nicht verstehen wollen oder können, warum er jetzt auf einmal gewisse Dinge nicht mehr darf. Egal ob er nun zur Begrüßung an Ihnen und jedem Besucher hochspringt, anfängt gewisse Gegenstände anzuknabbern oder sich irgendwelche Klamotten schnappt / klaut (z.B. Hosen, T-Shirts oder auch Handtücher), Socken sind auch immer seeehr begehrt bei den Kleinen.
Schuhe – das ist ein ganz heißes Thema, denn der gute „Duft“ der sie umgibt, zwingt Welpen regelrecht dazu, sich intensiv damit zu befassen. Achtet man in solchen Momenten nicht darauf, weil man nichts Böses ahnt oder es als niedlich empfindet, wenn der Welpe mit einem so riesigen Schuh im Maul rumläuft, ist er in Null-Komma-Nix hin.

Was auch immer der kleine noch so süße Welpe tut…Fragen Sie sich immer, ob er es auch tun soll oder darf wenn er groß ist. 😉

Lassen Sie Ihrem Welpen nie etwas durchgehen, was er als erwachsener Hund auch nicht darf.

Es gibt für mich zwei ganz wichtige Leitsätze, die Sie sich zu Herzen nehmen sollten:

Konsequenz in der Erziehung bedeutet, im richtigen Moment das Richtige zu tun!
Bei aller Konsequenz – vergessen Sie die Liebe nicht!

Und was noch viel wichtiger ist:
Vergessen Sie bei aller Liebe die Konsequenz nicht!

Der Weg zu einem gut erzogenen, selbstsicheren Hund ist nicht der kürzeste. Aber er lohnt sich! 😉

© Kathrin Pschiklenk

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